Plettenberg: Lennetalroute - West

Im Herzen des Märkischen Sauerlandes zwischen Ebbegebirge und Homert liegt die Stadt Plettenberg mit ihren rund 28.000 Einwohnern. Die Fläche des Stadtgebietes umfasst 96,26 km². Der tiefste Punkt liegt mit 194 m bei Teindeln, der höchste Punkt mit 593 m im Ebbegebirge. Nicht nur die bewaldeten Höhen, sondern auch die vier Täler der Lenne, Else, Oester und Grüne prägen das Bild der Stadt. AmOberlauf der Oester liegt die Oestertalsperre. Berge, Wald undWasser auf der einen Seite und eine vielfältige Industrie auf der anderen Seite, die sich harmonisch in die Landschaft einfügt,machen den Charakter der Stadt aus. Insbesondere Betriebe der Metallverarbeitung bilden neben Handwerksbetrieben, Dienstleistungsunternehmen, Handel, Banken und Versicherungen die wirtschaftliche Grundlage der Stadt und ihrer Bevölkerung. Plettenberg, die waldreichste Stadt des Märkischen Kreises mit einem gekennzeichneten Wanderwegenetz von 470 km, bietet viele Wandermöglichkeiten. Sport-, Kultur- und Unterhaltungsangebote sowie eine gepflegte Gastronomie sorgen dafür, dass sich Einwohner und Besucher in Plettenberg rundum wohlfühlen.
Tipp des Authors
Das AquaMagis und die Ev. Kirche Ohle liegen direkt an der Strecke. Weitere Ausflugsziele in der Nähe sind:

Burgruine Schwarzenberg
Sie ist ein eindrucksvolles Bauwerk feudaler Landsherren: die Burgruine Schwarzenberg. Wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert als Befestigungsstandort gewählt, stellte sie 1301mit der Errichtung eines „starken Turms“, so der Chronist Levold von Northoff, ein Wahrzeichenmärkischer Macht gegenüber Kurköln dar. Auch heute noch gibt sich die Ruine eindrucksvoll und verzückt nicht nur jeden Freund der Romanik. Der ehemals quadratische Bergfried mit einer Seitenlänge von fast 13 Metern gilt als einer der größten in Westfalen. Die Geschichte der Burg war wechselhaft und von Familienfehden
begleitet. Als 1864 ein durch Blitzschlag verursachtes Feuer die Burg weitgehend zerstörte, erfolgte kein Wiederaufbau. Erlebnisführungen mit dem uralten Waldgeist „Drogo“ lassen auch Kinder an der spannenden Geschichte teilhaben. www.plettenberg.de

Oestertalsperre
Ende des 19. Jahrhunderts nutzten die meisten Plettenberger Schmieden Wasser als Antriebskraft. Erhebliche Probleme hatten die Produktionsstätten im Sommer, wenn infolge großer Trockenheit die Flüsse nicht ausreichend Wasser führten, sowie im Herbst und Winter, wenn die Flüsse durch starken Niederschlag zu reißenden Gewässern wurden. Um dieses Problem zu lösen, baute die Plettenberger Industrie 1903 die Talsperre. Zur Anlage gehören die Werkstein-Bruchstein-Staumauer mit 32 m Stauhöhe und zwei Schiebetürme. In Teilbereichen des Gewässers ist Baden und Wassersport erlaubt. Dasmacht die Talsperre einmal mehr zum beliebten Ausflugsziel. www.plettenberg.de
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