Von heute auf morgen

Anna von Holtzbrinck, die Gnädige vom Habbel, muss umdenken


Seit 21 Jahren lebt Anna von Holtzbrinck wieder auf Haus Habbel. Schon ihre Kindheit hatte sie mit ihren Geschwistern auf dem größten Gut Herscheids verbracht. Es war damals ein gesellschaftlicher Mittelpunkt für die Verwandtschaft und den Freundeskreis der Eltern.

Das ist lang her. Sie selbst ist mittlerweile 63 und hat nie eine Familie gegründet. Dafür kümmert sie sich um die Mitmenschen in ihrer Heimat – nicht nur jetzt, zu Kriegszeiten – und natürlich um ihr Gut.

Denn wer will sich nur damit beschäftigen, Goethe zu lesen oder sich von Zeit zu Zeit ein neues Hütchen zu kaufen? 


Selig lächelnd wirbelt Emma Caroline Auguste Johanna Henriette Anna, kurz Anna, von Holtzbrinck, durch den Ballsaal. Ihr Tanzpartner lässt sie schweben – in mehrfacher Hinsicht. Zum einen ist er ein schneidiger Mann und exzellenter Walzertänzer. Zum anderen ist es nicht irgendjemand, der sie da so gekonnt übers Parkett führt, sondern Kaiser Wilhelm II.

Sie seufzt wohlig. Diese Partie wäre so ganz nach ihrem Geschmack gewesen, doch der vier Jahre jüngere Wilhelm war schon lange vermählt. Eine weitere schwungvolle Drehung entlockt ihr ein kurzes Lachen. 

Dieses Lachen weckt sie und ihr wird blitzartig klar, wo sie sich befindet. Nicht in Bonn, sondern auf Haus Habbel bei Herscheid. Nicht in den Armen des Kaisers, sondern so tief versunken in den Federn ihres Betts, dass die Schlafmütze verrutscht ist.

Indem sie die Mütze zurechtrückt, seufzt sie erneut. Entgegen ihrer Gewohnheit, sofort aufzustehen, bleibt sie noch einen Moment liegen. Sinniert, wann sie mit seiner Majestät tanzte. Es ist Anfang November 1918, also vor mehr als 25 Jahren. 


Ein besonderer Morgen

Noch kurz lässt sie die Traumbilder nachwirken, bis sie vollständig verblassen. Dann schüttelt sie den Kopf, vertreibt die sentimentalen Gedanken und zieht an der Glocke neben dem Bett. Die Kammerzofe erscheint wenige Sekunden später, mit einem „Guten Morgen, gnädige Frau“, auf den Lippen. „Guten Morgen, Else. Wie ist das Wetter?“ „Es regnet nicht mehr, doch es ist nebelig“, antwortet Else, öffnet die Fensterläden und lässt trübes Morgenlicht herein. „Aber sicher kommt die Sonne später raus.“ Dann macht sie sich am Kamin zu schaffen. „Ja, vielleicht, dann hol mir doch das dunkelgraue Kleid heraus. Ich fahre heute in den Ort.“ 

Eine halbe Stunde später ist die Morgentoilette beendet und Anna von Holtzbrinck geht energischen Schrittes die Treppe hinunter ins Speisezimmer, wo sie schon das Frühstück erwartet. Die kriegsbedingten Versorgungsengpässe machen sich auch hier bemerkbar, obwohl sie viele Lebensmittel auf dem Gut selbst produzieren könnten. Doch die meisten Männer sind an der Front. Die Frauen, die Alten und die Kinder halten den landwirtschaftlichen Betrieb so weit wie möglich am Laufen. Und obwohl immer wieder Tiere und Lebensmittel beschlagnahmt werden, muss auf ihrem Landgut, anders als in den Städten, niemand Hunger leiden. 



Am großen Tisch gießt sich Anna von Holtzbrinck etwas Milch in ihren Eichelkaffee, nimmt einen ersten Schluck und verzieht leicht das Gesicht. „Wie gut, dass bald Sonntag ist“, denkt sie sich und ist froh über ihre eiserne Bohnenkaffee-Reserve im Keller. Sie isst ein Ei und ein dunkles Brot mit ein wenig Butter. Dann nimmt sie das Süderländer Tagblatt vom Vortag zur Hand und legt es kurz darauf wieder weg.

Gute Nachrichten sind rar geworden in diesen Tagen. Für die deutschen Truppen sieht es schlecht aus, auch wenn das keiner laut sagen will. Der Kaiser hat das Land sogar verlassen. Bei der Marine herrscht Unruhe, der Matrosenaufstand vor wenigen Tagen in Kiel verheißt nichts Gutes. Viele Soldaten sind gefallen, der Bevölkerung geht es sehr schlecht. Wer weiß, wie sich die Dinge weiterentwickeln. 

Doch Anna von Holtzbrinck verscheucht die trüben Gedanken. Sie nimmt die Tischglocke und läutet nach dem Mädchen. „Lass das Cabriolet anspannen. Ich fahre nach Herscheid“, ordnet sie an. „Sehr wohl, gnädige Frau“, antwortet das Mädchen, knickst und verschwindet. Kurz darauf kehrt es zurück und meldet, dass die Kutsche bereitsteht. Die Hausherrin hat sich inzwischen ein Hütchen ausgesucht, das Else ihr feststeckt.

Anschließend hilft sie Anna von Holtzbrinck in ein warmes Cape, während deren Hände in ein Paar Lederhandschuhe schlüpfen. Als sie aus dem Haus tritt, brechen hier und da erste Sonnenstrahlen durch den Nebel. Die Gutsfrau freut sich, denn das Wetter ist genau nach ihrem Geschmack. Sie lässt sich in den Zweisitzer helfen und nimmt die Zügel zur Hand. „Hü!“, ruft sie und der Braune setzt sich in Bewegung.


Ausflug in Sachen Mode

Anna von Holtzbrinck dirigiert das Pferd zu dem steilen Weg über den Habbel. In der Höhe kommt man schneller an ein paar Sonnenstrahlen. Zügig geht es bergauf.

Schon bald blitzt die Sonne durchs bunte Blätterdach, die kühle Luft riecht würzig nach Wald, Moos und Pilzen. Irgendwann schlängelt sich der Weg wieder hinab. Bei Blumenthal entschließt sich Anna, durchs Tal weiterzufahren.

Nach rund anderthalb Stunden erreicht sie Herscheid und zügelt das Pferd vor dem Kurzwarenladen. Eigentlich hätte sie gerne ein neues Hütchen, doch in diesen Zeiten verzichtet sie lieber auf die stundenlange Fahrt bis nach Lüdenscheid. Ein Herr eilt ihr entgegen.

„Guten Morgen, Fräulein von Holtzbrinck“, begrüßt er sie, hilft ihr aus der Kutsche und macht die Zügel fest. „Was verschafft uns die Ehre?“ 

„Ich brauche Spitze“, antwortet sie. „Meine Else soll mir einen Kopfschmuck nähen.“ „Sehr gerne, gnädiges Fräulein. Kommen Sie herein.“ Er hält ihr die Tür auf und eilt hinter den Tresen. „Ich habe wunderschöne handgeklöppelte Spitze aus dem Erzgebirge für Sie“, er greift in zwei Fächer und zaubert die Spitzen hervor. „Was halten Sie davon?“ Anna von Holtzbrinck hat die Handschuhe ausgezogen, greift danach und befühlt sie mit den Fingerspitzen. „Eigentlich dachte ich an etwas Schwarzes“, sie deutet auf ihr Hütchen. „Sonst sieht der Schmuck ja aus wie eine Schlafmütze.“ 

„Oh ja, selbstverständlich.“ Er greift in ein anderes Fach und breitet zwei verschiedene Modelle vor ihr aus. „Die Auswahl ist allerdings momentan nicht sehr groß, weil uns die Importware aus Frankreich und Belgien fehlt.“  Anna von Holtzbrinck betastet auch diesen Stoff, wiegt den Kopf. 

„Wie sieht es denn mit Seide aus?“, fragt sie. „Tja, schwarze Seide. Lassen Sie mich kurz überlegen.“ Er geht in den hinteren Teil seines Geschäfts, sucht in einer Schublade. 

„Hier ist noch etwas ganz Besonderes“, sagt er, als er zurückkommt. „Allerdings nur ein Rest, aber für einen Kopfschmuck sollte es reichen.“ Die Gutsherrin ist wirklich überrascht, solch entzückende Ware in Herscheid zu finden, lässt sich aber nichts anmerken. Schließlich will sie den Preis nicht hochtreiben.

„Aha“, sagt sie. „Meinen Sie wirklich?“ Nach einigem Handeln werden sich die beiden einig. Das zarte Seidengespinst wird gut verpackt und Anna von Holtzbrinck lässt sich wieder in die Kutsche helfen.  


Begegnung bei Sonnenschein

Die Sonne hat den Nebel inzwischen fast vollständig verscheucht, nur letzte Fetzen hängen in den Bäumen. Anna von Holtzbrinck schmunzelt ob des guten Geschäfts vor sich hin, der Sonnenschein gibt ihrer Laune zusätzlichen Auftrieb. Sie nimmt zurück den Weg durchs Tal über die Chaussee, die von Lüdenscheid über Herscheid nach Plettenberg führt.

Sie verläuft hier entlang der Weißen Ahe. Am anderen Ufer liegt die Bahnlinie. Der Bach führt heute viel Wasser und die Route ist noch voller Pfützen, doch der Braune ist kräftig und meistert die Aufgabe im flotten Trab bestens. 

Im Blumenthal sieht sie auf einmal ein kleines Mädchen die Chaussee entlang gehen. Als sie mit ihm auf einer Höhe ist, zügelt sie den Braunen. „Nanu“, sagt sie zu dem dürren Mädchen, das ebenfalls angehalten hat und sie schüchtern ansieht. „Was machst du denn hier mutterseelenallein?“ Das Mädchen knickst und deutet auf ihren kleinen, kaum gefüllten Korb.

„Ich habe Pilze gesammelt“, sagt es. „Und wohin musst du?“ „Nach Friedrichsthal“, antwortet das Mädchen. „Na komm, steig ein“, sagt Anna von Holtzbrinck, worauf das Mädchen sie mit großen Augen ansieht, aber gehorcht. 


„Du bist Martha, richtig?“, fragt Anna von Holtzbrinck. „Ja“, antwortet die Kleine einsilbig. „Habt ihr Nachricht von deinem Vater?“ „Nein.“ „Und habt ihr genug zu essen?“ „Weiß nicht“, sagt Martha. „Also nein“, schließt die Ältere. Das Mädchen zieht die Schultern hoch.

Schweigend fahren sie weiter, lassen den Bahnhof Birkenhof rechts liegen, bis Anna von Holtzbrinck einige Zeit später den Braunen auf der Höhe von Friedrichsthal bremst.

Das Mädchen klettert flink aus der Kutsche, knickst erneut und sagt „Vielen Dank!“ „Grüß mir deine Mutter“, sagt die Gutsherrin zum Abschied und gibt dem Pferd mit einem Schnalzen das Zeichen, weiterzutraben.  


Auf Haus Habbel angekommen, begibt sie sich zugleich in die Küche. „Elfriede“, ruft sie ihre Köchin. „Was haben wir an Vorräten übrig?“, fragt sie. Elfriede überlegt kurz und antwortet „Nicht viel. Etwas Schmalz, Äpfel, Mehl, Weizenschrot.“ „Gut, pack etwas davon zusammen, und lass es zu unseren Nachbarn nach Friedrichsthal bringen.“

„Sehr wohl, gnädige Frau“, nickt Elfriede. „Dürfen wir jetzt das Mittagessen servieren?“ „Selbstverständlich“, sagt Anna von Holtzbrinck. 

Nachdem sie sich gestärkt hat, verschwindet die Gutsherrin im Schlafgemach, um etwas zu ruhen. Am Nachmittag läutet sie nach Else, überreicht ihr die seidige Spitze und instruiert sie bezüglich des Kopfschmucks, der ihr vorschwebt. Dann begibt sie sich ins Büro, um Schriftverkehr zu erledigen. Zum Beispiel bezüglich der Schule in Hüinghausen, damit dort endlich etwas vorangeht.

Als ihr Tagwerk erledigt ist, nimmt sie ein leichtes Abendessen ein, liest auf der Chaiselongue in der Bibliothek bei Sherry und Pfeife noch einige Seiten in Goethes Wahlverwandtschaften und begibt sich dann zu Bett. 


Ein denkwürdiger Tag

Der nächste Morgen beginnt für die Gutsherrin nach einer traumlosen Nacht. Sie läutet nach Else, erkundigt sich nach ihrem Kopfschmuck – fast fertig –, absolviert die Morgentoilette, begibt sich zum Frühstück – zum Glück ist morgen Sonntag –, und liest mit gerunzelter Stirn die Zeitung vom Vortag. Die Unruhen in Berlin breiten sich aus. „Hoffentlich wird das nicht schlimmer“, denkt sie sich. 

Kopfschüttelnd geht Anna von Holtzbrinck in ihr Büro, um sich wieder der Schule zu widmen. Sie möchte einen neuen Baubeschluss unterstützen, nachdem der erste durch den Kriegsausbruch hinfällig wurde und sie das bereits gespendete Bauholz zwischenzeitlich verkaufen musste. Sie lässt ihren Verwalter kommen, um mit ihm zu besprechen, welches neue Holz für den Schulbau in Betracht kommt. 

Nach dem Mittagsmahl macht sie heute einen Spaziergang über das Gut, auf dem sie sich in der Kornmühle und beim Vieh in den Ställen auf den Stand der Dinge bringt. Dann dreht sie eine Runde um den großen Stauteich. Bereits auf dem Rückweg sieht Anna von Holtzbrinck einen ihrer Diener vom Gutshaus her auf sich zueilen. „Gnädige Frau“, ruft er schon von weitem. „Gnädige Frau …“, japst er, als er bei ihr ankommt. „Ein Telegramm!“ „Ein Telegramm?“ Das verheißt nichts Gutes. 

Sie öffnet den Umschlag, das Telegramm stammt von ihrem Neffen auf Schloss Oedenthal bei Lüdenscheid. „Revolution in Berlin – Stop - Wilhelm dankt ab – Stop – Kapitulation“ steht da. Anna von Holtzbrinck wankt, stützt sich an einem Baum ab. Ihr Kaiser soll abgedankt haben? Das darf nicht wahr sein! Sie schnappt sich einen Holzstecken und geht zurück zum Haus. Der Diener trottet hinterher und sagt: „Der Bote wartet auf Antwort.“ „Es gibt keine Antwort“, stellt sie fest. 



Ende des Krieges, Ende einer Ära

Anna von Holtzbrinck ist erschüttert. Mit Wilhelm II. hatte sie ja nicht nur getanzt. Sie hatte 30 Jahre lang fest an ihn geglaubt. Natürlich war es ein Fehler, den großen Krieg zuzulassen. Doch niemand konnte ahnen, dass er sich zu einem Flächenbrand entwickeln wird. Und man dankt doch nicht einfach ab, lässt alle im Stich. Der Krieg muss enden, gar keine Frage. Je früher, desto besser. Zu viele Soldaten hatten ihr Leben gelassen.

Selbst hier, im tiefsten Sauerland, hatten zahllose Familien Väter und Söhne verloren. Aber hätte es nicht doch einen anderen Weg gegeben, als abzudanken? 30 Jahre war Wilhelm II. ihr Kaiser gewesen. Ihr Kaiser, den sie persönlich kannte. Sie kann es nicht glauben. 

An diesem 9. November zieht sich Anna von Holtzbrinck früh ins Schlafgemach zurück. Sie lässt sich noch eine Hühnerbrühe bringen. Der neue Kopfschmuck liegt auf ihrer Kommode bereit für den morgendlichen Kirchgang. Sie nimmt ihn zur Hand und beginnt, die Nähte aufzutrennen, bis sie wieder das ursprüngliche zarte Stück Spitze in der Hand hat. Zum Glück hat Else es nicht zerschnitten. Sie beginnt nachdenklich, es zu umsäumen. 

Der Krieg ist vorbei, das steht fest. Es ist eine gute Nachricht. Und sie wird tun, was immer sie kann, um den Heimkehrern von der Front und ihren Familien das Leben zu erleichtern. Morgen ist der erste Tag seit langem in Frieden. Die beste Nachricht seit langem, doch zum Feiern ist ihr nicht zumute. 


Der erste Tag in Frieden

Am nächsten Morgen versammelt sie ihre Leute im Speisezimmer. Mit belegter Stimme liest sie ihnen das Telegramm vor. „Revolution in Berlin – Stop – Wilhelm dankt ab – Stop – Kapitulation. Dieses Telegramm erreichte mich gestern“, sagt sie. „Der Krieg ist zu Ende. Hoffen wir, dass ihr viele eurer Lieben bald wiederseht. Unseren Kaiser aber haben wir verloren.“ Ein Raunen geht durch die Schar ihrer Leute. Sie wirken betroffen und gleichzeitig erleichtert. Im ganzen Märkischen Sauerland war Kaiser Wilhelm II. sehr beliebt und hochverehrt.  

Ohne Frühstück macht sich Anna von Holtzbrinck auf den Weg zur Kirche in Herscheid. Nicht mal ihren geliebten Bohnenkaffee mag sie trinken. Das schwarze Spitzentuch dient ihr als Schleier. Im Gedenken an die vielen, vielen Toten und Versehrten. Und auch zum Abschied von ihrem geliebten Kaiser, der er in ihrer Erinnerung immer bleiben wird. Wer weiß, was die Zukunft bringt, angesichts der Revolution in Berlin. Doch Berlin ist weit weg und der große Krieg ist beendet. 


Wusstest du schon, dass ...

… Anna von Holtzbrinck noch bis zu ihrem Tod 1936 auf Haus Habbel lebte?

… sie 1919, wie der gesamte Adel in Deutschland, ihre Privilegien verlor?

… sie trotzdem als letzte Adelige Herscheids galt?

… sie in Herscheid wegen ihrer Wohltaten "Die Gnädige vom Habbel" genannt wurde? 

… sie zeit ihres Lebens Wert darauf legte, als Fräulein angesprochen zu werden?

… sie sich bis an ihr Lebensende gerne an den Tanz mit Wilhelm II. erinnerte?

… die Schule, deren Bau sie unterstützte, 1922 endlich eröffnet wurde und fast 100 Jahre bestand?

… Haus Habbel heute in Privatbesitz ist und die Besitzer auf dem großen Parkgrundstück vielen Tieren eine Heimat bieten?




Hier war Anna von Holtzbrinck unterwegs

Aus der Chaussee, auf der Anna von Holtzbrinck Martha nach Hause bringt, ist eine wichtige Verkehrsachse zwischen Herscheid und Plettenberg geworden. Unsere Wanderwege und Radtouren führen dich hingegen mitten durch die Natur. Die Museumseisenbahn zeigt dir inzwischen wieder ein Teilstück der 1969 eingestellten Bahnlinie Herscheid-Plettenberg. 



So sah es zu Zeiten Anna von Holtzbrincks bei uns aus

Das Gut mit seinem weitläufigem Park, auf dem Anna viele Jahre ihres Lebens verbrachte, ist heute in Privatbesitz und längst umgebaut. Aber manche Orte zeigen dir bis heute, wie es vor mehr als 100 Jahren bei uns aussah.


Hinweis

Die Geschichte bedient sich biografischer Details von Anna von Holtzbrinck. Dennoch ist sie hier eine Kunstfigur.

Innerhalb des belegten historischen Rahmens sind Beschreibungen, Handlungen und Situationen der Figur fiktiv.


Quellenangaben

Geschichts- und Heimatverein Herscheid e.V.

Stadtarchiv Lüdenscheid

Wegmann, Dietrich | Die leitenden staatlichen Verwaltungsbeamten der Provinz Westfalen 1815-1918 | Nr. 114, S. 288, Karl von Holtzbrinck, veröffentlicht im Internet-Portal 'Westfälische Geschichte', online verfügbar unter: http://www.westfaelische-geschichte.de/per837 (Stand: 18.02.2004, letzte Überprüfung: 30.09.2022)

Statista Research Department, Mangel und Lebensmittelversorgung im Ersten Weltkrieg 1914-1918, veröffentlicht im Internet-Portal Statista, online verfügbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1072784/umfrage/mangel-und-lebensmittelversorgung-im-ersten-weltkrieg/  (Stand:01.10.2013, letzte Überprüfung: 30.09.2022)

Text: Sabine Schlüter - Die flotte Feder

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