Drahthandelsweg

Der Drahthandelsweg ist ein rund 32 km langer Themenweg durch den waldreichen, märkischen Teil des Sauerlandes. Die historische Handelsroute führt dich an 23 Stationen entlang durch die charakteristischen alten Drahthandelsstädte Iserlohn, Altena und Lüdenscheid.

Eine Karte mit dem Verlauf des Drahthandelsweges kannst du dir hier herunterladen:

Karte Drahthandeslweg


Wusstest du schon, dass...

... du vom tiefsten bis zum höchsten Punkt mehr als 300 Höhenmeter überwinden musst?
... du Sehenswürdigkeiten wie Burg Altena, das Deutsche Drahtmuseum und den Danzturm passierst?
... dich auf dem historischen Themenweg 23 Stationen erwarten?
... die Drahtrollen, die früher über Berge und durch Täler transportiert wurden, rund 30 Kilogramm schwer waren?
... die Städte Iserlohn, Altena und Lüdenscheid im Mittelalter zu den Handelspartner der Hanse gehörten?


Lebendige Industriegeschichte

Herrliche Ausblicke auf wunderschöne Landschaften. Geschichtsträchtige Gebäude und Ausflugsziele direkt an der Strecke. Wandernd den Geist einer historischen Handelsroute erspüren. Das macht den besonderen Reiz des Drahthandelsweges aus, der das  Märkische Sauerlandfrüher mit den großen Handelsplätzen Dortmund, Soest und Unna verband. Der Themenweg versetzt dich zurück in die Industriegeschichte der Städte Iserlohn, Altena und Lüdenscheid, die im Mittelalter zu den Handelspartnern der Hanse gehörten.

Auf dem Drahthandelsweg brachten die Reidemeister ihre Drahtrollen per Pferdekarren zur Weiterverarbeitung nach Iserlohn, wo Nadeln, Ösen, Angelhaken und Ketten hergestellt wurden. Gelegentlich mussten die Zöger diesen Weg zu Fuß bewältigen - mit einem Höhenunterschied von mehreren hundert Höhenmetern eine mühselige Angelegenheit.

Wandern mit allen Sinnen

Wer heute auf dem Weg unterwegs ist, erfährt Wissenswertes über die Mühsal, unter der damals 30 Kilogramm schweren Drahtringe durch Täler und über Höhen transportiert werden mussten, vorbei am "Eisengebet" und "Toten Mann".

Auf dem Drahthandelsweg heißt es für dich: Abschalten und Wege und Wälder mit allen Sinnen zu erleben. Insgesamt sind einige Hundert Höhenmeter zu überwinden. Diverse Gaststätten, Restaurants und Cafés rechts und links des Drahthandelsweges laden dich zu einer wohlverdienten Rast ein.



Sehenswertes

Hier findest du eine Auswahl an Sehenswürdigkeiten entlang des Drahthandelsweges in Lüdenscheid, Altena und Iserlohn.

Deutsches Drahtmuseum

Ein besonderes Highlight ist das Deutsche Drahtmuseum in Altena, deutschlandweit das einzige seiner Art.

Eindrücke erhältst du im Video:


Kontakt

Für Wanderkarten, Stadtpläne, Wanderbücher, geführte Wanderungen und weitere Auskünfte rund um den Drahthandelsweg wendest du dich an die jeweiligen Touristeninformationen.
Sie sind auch die richtigen Ansprechpartner bei Fragen zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Parkplätzen und Stellplätzen für Wohnmobile.

 

Stadtinformation Iserlohn
Bahnhofsplatz 2 | 58644 Iserlohn

Telefon: 02371 217-1820
E-Mail: stadtinfo@iserlohn.de
Web: www.iserlohn.de

Touristeninformation der Stadt Altena
Freiheitstr. 26 | 58762 Altena

Telefon: 02352 3370944
E-Mail: tourismus@altena.de
Web: www.visitaltena.de

Bürger- und Tourismusinformation der Stadt Lüdenscheid
Rathausplatz 2 | 58507 Lüdenscheid

Telefon: 02351 17-1444
E-Mail: information@luedenscheid.de
Web: www.luedenscheid.de


Impressionen


Stationen

Historischer Drahthandelsweg

Willkommen auf dem 32 km langen, ehemaligen Drahthandelsweg. Er führt durch die schöne Landschaft des märkischen Teils des Sauerlandes und erinnert an die industrielle Vergangenheit der Städte Lüdenscheid, Altena und Iserlohn.

Zwischen dem 17. und 19. Jh. wurde das in Lüdenscheid geschmiedete Osemundeisen entweder zu Kleineisenteilen verarbeitet oder vorgeschmiedet nach Altena transportiert. Dort wurde daraus mittelstarker Draht gezogen, der dann wieder in Iserlohn noch dünner gezogen und zu kleinteiligen Produkten verarbeitet wurde. Noch heute sind viele Unternehmen in diesen Branchen tätig.


Evangelischer Friedhof Mathildenstraße

Der seit 1999 teilweise denkmalgeschützte Friedhof beeindruckt durch die originalen Grabeinfassungen aus dem 19. Jahrhundert. Noch heute ist zu erkennen, wie bedeutende Familien der metallverarbeitenden Industrie ihre Grabstätten ausstatteten - teilweise mit Grabkammern oder Gruften - und mit bildhauerischen Kunstwerken und Denkmälern schmückten. Der älteste Lüdenscheider Friedhof lag ab ca. 800 um die heutige Erlöserkirche, nachfolgende ab 1491 an der Kreuzkapelle und ab 1818 am Sauerfeld. Sie wurden ab 1865 durch den ev. Friedhof Mathildenstraße ersetzt und 1916 durch den naheliegenden Friedhof Wehberg erweitert.

Rahmedebach - Antrieb für 25 Drahtrollen

Den Rahmedebach speisen mehrere Quellen. Ab etwa 800 Meter unterhalb dieses Standortes - bei der ehemals obersten Lüdenscheider Drahtrolle - fließt er offen und mündet nach 11,7 km in Altena in die Lenne. Um 1800 diente der Rahmedebach 25 Drahtrollen, 12 Hammerwerken und einer Mahlmühle als Antriebskraft. Den Anwohnern war stets gegenwärtig, dass eine ihrer Lebensgrundlagen die Wasserkraft war, die vor der Erfindung der Dampfmaschine mechanische Antriebe erst ermöglichte.

Unternehmernetzwerk - Die Reidemeister

Sogenannte Reidemeister gab es in der Grafschaft Mark seit dem späten Mittelalter. In Lüdenscheid waren es Osemund- und Drahtreidemeister, die diese Produkte in eigenen, gepachteten oder fremden Produktionsbetrieben herstellen ließen. Organisiert waren die Drahtreidemeister mit Schmieden und Zögern in der Drahtgilde. Sie erfüllte wichtige soziale Aufgaben, sorgte für gerechten Lohn und zumutbare Arbeitsweisen. Sie legte fest, wer welche Produkte, deren Qualität, Menge und zu welchen Preisen herstellen durfte und regelte den Absatz.

Entwicklung der Eisen- & Drahtindustrie

Seit dem Mittelalter wurden oberflächennahe Eisenerze in Rennöfen verhüttet. Durch manuell bediente Blasebälge erreichten sie 1200 °C, dann wurde die flüssige Schlacke abgelassen. Die so erhaltene "Eisenluppe" wurde durch Schmieden direkt weiter verarbeitet. Im 13. Jh. ermöglichten wassergetriebene Gebläse höhere Temperaturen. In diesen Schmelzöfen wurde auch das Eisen flüssig. Beides wurde zu schmiedbarem Eisen oder Stahl verarbeitet. Die in den Tälern angesiedelten Hütten, Schmieden und Hammerwerke produzierten ein für den Drahtzug entwickeltes Halbzeug, den Osemund. Die Osemund-Produktion forderte von den Betreibern der Drahtrollen eine Spezialisierung.

Mühsam unterwegs - Handelswege

Der Transport des Materials war für die Pferdekarren schwierig, weil die "Straßen", Wasserfurten und Steilstrecken meist unbefestigt waren. In Lüdenscheid kreuzte die "Alte Heerstraße", die von Köln nach Soest führte, die "Eisenstraße", die vom Siegerland kommend in Meinerzhagen in verschiedene Richtungen abzweigte. Um 1800 lieferten Lüdenscheid und Altena Draht meist in den Osten, in europäische Nachbarländer und nach Amerika, während Iserlohn dorthin lieferte, wo sich Tuchfabriken befanden. Der Verlauf der "Alten Heerstraße" entspricht in etwa der heutigen B 229, die Aufgaben der "Eisenstraße" hat die A 45 übernommen.

Tanzmusik auf dem Eis - Musikantenweg

Über diesen Weg zogen Musikanten von Lüdenscheid über Kirchhahn und weiter durch den Buchenwald zur Fuelbecke Talsperre, um dort an Sonntagen Konzerte zu geben und zum Tanz aufzuspielen. Dies geschah im Musikpavillon direkt neben der Gaststätte. Heute ist der Pavillon nicht mehr vorhanden, sondern nur noch das der Gaststättenmauer angegliederte, runde Säulenfundament. In den Wintermonaten spielten die Musikanten zur Freude und Unterhaltung der Schlittschuhläufer auf der zugefrorenen Talsperre auf dem Eis. Leider gab es dieses Vergnügen nur bis zum Ende der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts.

Fuelbecke Talsperre

Die Fuelbecke Talsperre wurde 1894-1896 nach Plänen des Aachener Prof. Intze, dem Pionier des Talsperrenbaus, errichtet. Sie ist die älteste Talsperre im heimischen Raum und wurde erbaut, um die Wasserräder der Hämmer und Drahtzüge im Fuelbecke- und unteren Rahmedetal auch bei Trockenheit mit Wasser zu versorgen. Dafür schloss sich die heimische Industrie in der Fuelbecke Wassergenossenschaft zusammen. Mit dem Einzug der Elektrizität wurde die Talsperre ab 1912 zur Trinkwasserversorgung für das Rahmedetal und Teile Altenas genutzt. Nach mehrjährigen Modernisierungsarbeiten wurde am 5.12.1991 mit dem Wiedereinstau der Talsperre begonnen.

Industrie im Rahmedetal

Ein Verzeichnis der Drahtrollen, Korn- und Lohmühlen aus dem Jahr 1738 führt 19 Drahtrollen. Schon zu Beginn des 16. Jhs. wurde dort Draht gezogen. Dort liegt der Ursprung für heute noch bekannte Firmen: z. B. Joh. Moritz Rump - IMRA, Herm. Klincke J. H. Sohn, Diedrich Hesse GmbH & Co. KG und Max W. Claas GmbH & Co. KG. Durch diese intensive Nutzung verboten die Landesherren schon zu Beginn des 16. Jh. den Bau weiterer Stauwehre. Grund dafür waren Holzmangel und Behinderung der Fischerei.

Sicherer Lenneübergang - Steinerne Brücke

Die Steinerne Brücke soll 1570 gebaut worden sein. Die Amtsbrücke wurde von den Kirchspielen Lüdenscheid, Meinerzhagen, Halver, Wiblingwerde und dem Kelleramt gemeinsam unterhalten. Weil sie weithin der einzige gesicherte Lenneübergang war, war sie für alle Orte von großer Bedeutung. 1912 wurde sie komplett erneuert. Die Steinerne Brücke verbindet das Lennetal mit dem Industrietal der Rahmede, in dem sich seit alter Zeit viele Drahtziehereien befanden. Auf dem Bergsporn gegenüber der Brücke erinnert ein Denkmal an den erfolg- und einflussreichen Altenaer Industriellen Gustav Selve (1842-1909).

Deutsches Drahtmuseum

Wie wird Draht hergestellt? Unter welchen Bedingungen arbeiteten die Drahtzieher? Zu welchen Produkten wird Draht verarbeitet? Wie sehen zukünftige Einsatzgebiete des Werkstoffes aus? - Diese und viele weitere Fragen werden im Deutschen Drahtmuseum an der Fritz-Thomée-Straße beantwortet. Unter dem Motto "Vom Kettenhemd zum Supraleiter" wird dort gezeigt, wie vielseitig der Werkstoff ist. Bei Führungen können historische Maschinen in Betrieb genommen werden, auf denen Draht gezogen und gewalzt wurde. Experimentierstationen animieren die Besucher vieles selber auszuprobieren und ganz in die Welt des Drahtes einzutauchen.

Die Drahtzieher - Zöger

In Altena gab es zahlreiche kleine "Drahtrollen", deren Bänke und Scheiben an Zöger (Drahtzieher) vermietet wurden. Alles, was sie zur Arbeit benötigten, z. B. Arbeitskleidung oder das Holz zum Glühen, mussten sie selber beschaffen. Zunächst wurde der Draht gereinigt, dann in Kesseln stark erhitzt, um schließlich manuell mit einer Zange durch ein Zieheisen gezogen zu werden. Das Anfangsstück wurde dann an einer Ziehtrommel befestigt. Durch Drehbewegung konnte der Draht vollständig durchgezogen und zu einem Ring aufgewickelt werden. Je feiner der Draht gezogen wurde, umso mühevoller war die (Hand-)Arbeit.

Fritz-Berg-Brücke

Die Burg Altena schützte eines der wichtigsten Industriegebiete des Mittelalters mit dem Schwerpunkt der Eisengewinnung in der Stadt Altena und ihrer Umgebung. Von der Burg Altena aus ging die Idee der Jugendherberge an Anfang des vergangenen Jahrhunderts in die ganze Welt. Neu konzipierte Museen auf der Burg Altena und das Deutsche Drahtmuseum am Burgberg schlagen eine Brücke "vom Kettenhemd zum Supraleiter". Genießen Sie von der Fritz-Berg-Brücke, benannt nach einem Altenaer Unternehmer, einen Blick auf die Drahtbaum-Allee an der Lenneuferstraße.

Iserlohner Tor

An der Einmündung des alten, aus Iserlohn kommenden Fahrweges stand früher eine massive Steinpforte, das "Iserlohner Tor". Das Baudatum ist unbekannt. Die Pforte war keine Wehranlage, sondern vermutlich eine Wegegeld- oder Zollabgabestelle. Die über dem Rundbogen liegende Wohnung wurde seit 1731 an die Zöllner vermietet. Im Zuge des Baues der Fritz-Berg-Brücke wurde das Tor am 12. Juni 1979 abgerissen.

Im Gehegde

Bei "Panne im Gehegde" befand sich früher eine Gastwirtschaft. Manches beladene Pferdefuhrwerk wird hier von Altena aus eine erste Rast nach steilem Anstieg eingelegt haben. Ein Teil des alten Weges ist noch gut zu sehen.

Die rostgefährdeten Eisen- und Stahldrähte waren bei der oft feuchten Witterung nur mühsam trocken zu halten; besonders schwierig waren die Verhältnisse bei Eis und Schnee. Das Fluchen der Fuhrleute und das Knallen der Peitschen waren ständige Begleiter auf dieser schwierigen Wegstrecke.

Toter Mann


Östlich erstreckt sich der Bergrücken "Toter Mann", so benannt, nachdem sich die Eisenerzvorkommen ab etwa 1600 erschöpften. Noch um 1650 wurde in Altena täglich das Eisengebet gesprochen: "Segne diese löblichen Bergwerker und sprich, dass die Steine dieses Landes Eisen werden. Lass und Erz aus den Bergen hauen, und gib Deinen Segen zu allerhand Eisen- und Stahldrahthantierung, damit wir durch das Metall, das Du uns gegeben hast, aus diesen unfruchtbaren Steinklippen unser täglich Brot haben können."

Quer über den Bergrücken verläuft die bis zu 150 cm hohe Landwehr (Schutzwall an der Stadtgrenze).

Zur Hansezeit

Schon während der Hansezeit im Mittelalter war das Märkische Sauerland mit seiner Eisenerzgewinnung und der Weiterverarbeitung zu Schmiedeteilen und Draht von strategischer Bedeutung. Vorhandene Erzlagerstätten, ausreichend Wald für Holzkohle, eine günstige Topographie, um die Wasserkraft in Verbindung mit Stauwerken (Sammelteichen) und Wasserrädern zu nutzen, machten die Grafschaft Mark und ihre Umgebung zu einem der bedeutendsten Industriegebiete des Mittelalters in Europa.
Noch Jahrhunderte später verlieh König Friedrich der Große von Preußen den Drahtziehern das ungewöhnliche Privileg, nicht in der Armee dienen zu müssen.

Kesbern

Der Iserlohner Ortsteil Kesbern ist seit dem Mittelalter besiedelt. An alte Traditionen erinnert das Backhaus: hier kann unter Anleitung nach alten Rezepten gebacken werden.

Lägertal

Rechts von dieser Kreuzung führt die Kesberner Straße / Lägertalstrasse parallel zum Lägerbach, später Baarbach nach Iserlohn. Bis ca. 1900 gab es an diesem Bachlauf 15 Schleifmühlen, Drahtrollen, Reckhämmer und Schmieden. Sie waren damals der wirtschaftliche Mittelpunkt der Iserlohner Industrie.

Einziges Zeugnis dieser Vergangenheit sind noch heute die Gebäude der ehemaligen "Schmölenrolle", in der 1615 von Hermann Schmöle der Draht für Wollkratzen hergestellt wurde.

Eisenerz

Das Gestein im Märkischen Sauerland ist stark eisenerzhaltig. Der oberflächennah vorkommende Rot-, Braun- und Toneisenstein wurde zunächst im Tagebau gewonnen; man kann noch heute in den Wäldern die Schürflöcher, sogenannte Pingen ausmachen. Später erfolgte der Abbau in Stollen, leicht ansteigend in den Berg hinein, um eine Entwässerung zu erreichen. Das so gewonnene eisenerzhaltige Gestein wurde in Rennöfen, die in unmittelbarer Nähe zu den Eisenerz-Nestern angelegt wurden, weiterverarbeitet. Daraus ergibt sich die Deutung des Namens Iserlohn: Iser = Eisen, Lohn = Wald.

Schmelzplatz

Hier befand sich ein mittelalterlicher Hüttenplatz (Waldschmiede). Er bestand aus einem Holzkohlemeiler und einem Rennofen. Im Kohlemeiler wurde zunächst die für den Schmelzprozess notwendige Holzkohle hergestellt. Sie wurde abwechselnd mit dem zerkleinerten Gestein in einen Rennofen geschichtet und angezündet. Durch die Hitze entstand ein Schmiedeeisenkuchen, die sogenannte Luppe. Diese enthielt noch Verunreinigungen und wurde zur Reinigung ein zweites Mal erhitzt.

Danzturm

Dieser Aussichtsturm wurde 1909 erbaut und erhielt seinen Namen zur Erinnerung an den Iserlohnen Lehrer Professor Ernst Danz. Er war als Mitglied des Iserlohnen Verschönerungsvereins sehr um die Aufforstung und Pflege des Iserlohner Stadtwaldes bemüht.

Die heutige Gaststätte war einst eine optische Telegrafenstation. Sie wurde 1832 auf dem Fröndenberg errichtet und bildete auf der Strecke Berlin - Koblenz die Nr. 43. Die Telegrafenmasten waren mit beweglichen Querleisten und Holzarmen ausgestattet, die mit insgesamt 4096 möglichen Zeichen vornehmlich militärische Nachrichten über die genannte Strecke weitergeben konnten. Die Signaleinrichtung wurde während der Revolutionsunruhen am 10. Mai 1849 von den Aufständischen zerstört; eine Nachbildung steht seit 1996 an der ursprünglichen Stelle.

Rupenteich

An der Stelle des heutigen Teiches befand sich Anfang des 20. Jahrhunderts eine Turnwiese für die Schüler des Realgymnasiums. Später wurde unterhalb ein Damm angelegt, der den Bau eines Stauteiches ermöglichte. Dieser wurde dringend für die unterhalb des Teiches liegenden Bleichwiesen des Textilfabrikanten Johannes Rupe benötigt.

Sammelteiche dieser Art regulierten bis zum Einsatz von Dampfmaschinen die Wassermenge zum Antrieb von Wasserrädern.

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