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Seite Eins

Schauspiel für einen Mann und ein Smartphone

Von Johannes Kram
Regie: Christian Schäfer
Mit Ingolf Lück

Marco ist Journalist. Boulevardjournalist aus ganzer Überzeugung. Tratsch und Klatsch sind überall, sie haben es vom Frisörsalon bis in die „seriöse“ Presse gebracht. Die voyeuristischen Stimmen begleiten und verfolgen Menschen durch Affären und Krisen, an deren Ende sie entweder schnelle Popularität erlangen oder daran zugrunde gehen. Marco liebt diese Macht und verehrt sein Metier als Kunst. „Zuckerbrot und Peitsche“, das ist seine Maxime.

Auf der ständigen Jagd nach einer gut verkäuflichen Story lernt er Lea kennen. Sie hat gerade ihre erste CD rausgebracht und ist noch ein echter Frischling im Business. Marco wittert mit seinem untrüglichen Instinkt sofort die perfekte Beute. Er stellt Lea eine Titelstory und damit den großen Durchbruch in Aussicht. Lea sind Boulevard-Medien zwar suspekt, sie lässt sich aber von den scheinheiligen Versprechungen des skrupellosen Journalisten einlullen. Er bringt die Story, wenn auch etwas anders als besprochen. In seiner aus Halbwahrheiten zusammenphantasierten Version wird Lea von einer ernstzunehmenden Künstlerin zum Promiluder, das sich als Imagepolitur den Erben einer Unternehmerdynastie geangelt hat. Das schlägt ein, allerdings etwas anders als erwartet. Einen kurzen Moment steht Marco selbst mit dem Rücken zur Wand. Doch dann schafft er es, Lea durch eine perfide Erpressung in die Enge zu treiben. Er bringt sie zur nächsten Entblößung und macht sie damit endgültig zum Freiwild im Blitzlichtgewitter.

Johannes Krams „Seite Eins“ ist ein gleichermaßen unterhaltsames wie bitterböses Schauspiel, das Ingolf Lück auf den Leib geschrieben zu sein scheint. Ein Angebot, hinter die Kulissen zu schauen, die eigene Haltung gegenüber Medien zu reflektieren. Wo hört investigativer Journalismus auf und wo fängt menschenunwürdige, respektlose Berichterstattung an? Und welche Rolle spielt dabei die eigene Lust am Voyeurismus?

Schauspieler und Entertainer Ingolf Lück steht seit 2002 neben seinen vielfältigen TV-Engagements regelmäßig auf der Bühne. Als Regisseur feiert er seit 2003 große Erfolge mit seiner Inszenierung des Stückes „Traumfrau Mutter“. Lück überzeugt in diesem beeindruckenden Monolog durch seine Liebe zum Detail, seinen bedingungslosen Einsatz, Professionalität, unbändige Neugier und visionäre Kraft.

Unterstützt durch die Märkische Bank eG und den Iserlohner Kreisanzeiger.

Termine
29.01.2022
  • 20:00 Uhr
Preis
PK 1 25 €
PK 2 21 €
Tickets und Anmeldung

Stadtinformation Iserlohn

Bahnhofsplatz 2

58636 Iserlohn

Öffnungszeiten:

Mo, Di, Mi und Fr 10 bis 17 Uhr

Do 10 bis 18 Uhr

Sa 10 bis 13 Uhr

Kasse im Parktheater Iserlohn:

jeweils eine Stunde vor den Veranstaltungen im Parktheater Iserlohn

Informationen zur Barrierefreiheit

Barrierefreier Zugang

Rampen vorhanden

Aufzüge vorhanden

Behindertengerechtes WC

Keine Rollstühle vor Ort vorhanden


Weitere Informationen zur Barrierefreiheit

Stellplätze, Aufzug, Zugang mit Rollstuhl, Behinderten-WC

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